Monate: Februar 2016

Eine deutsch-österreichische Schneeschuhwanderung

„Hallo, ich bin die Renate!“ Punkt 9:00 Uhr treffen wir Renate Steinacher vor der Haustür und steigen in ihr Auto. Hinter uns im Kofferraum stapeln sich Schneeschuhe und Stöcke, gut bewacht von Renates Hündin Lotta. Schon wenige Minuten später halten wir noch einmal, um ein weiteres Pärchen einzusammeln. Schnell stellt sich mal wieder heraus, dass die Welt sehr klein ist, denn unsere Schneeschuhwandergruppe besteht heute ausschließlich aus Rheinländern (und Renate und Lotte). Da in diesem Jahr auch in Salzburg nicht wirklich Winterwetter herrscht, fahren wir Richtung deutsch-österreichische Grenze. Schon auf der Fahrt haben wir fünf richtig viel Spaß, die Chemie scheint zu stimmen. Außerdem haben wir alle – bis auf Renate natürlich – noch nie auf Schneeschuhen gestanden und sind entsprechend gespannt, was uns erwarten wird.

Warum Neapel und ich keine Freunde geworden sind

Neapel stand eigentlich nur auf meiner Liste, weil eine Reise nach Capri eben über diese italienische Stadt führt. Außerdem schien mir Neapel perfekt, um nach ein paar Tagen erholsamem Inselurlaub noch eine Stadt zu erkunden und sowohl den Vesuv als auch Pompeji zu besuchen. Also suchte ich uns ein Hotel aus, das möglichst zentral und in unmittelbarer Nähe zum Hafen sowie zum Bahnhof lag. So mussten wir nach unserer Ankunft mit der Fähre von Capri nicht erst lange mit den Öffentlichen durch die Stadt gurken, hatten es nicht weit zu den Zügen, die uns nach Pompeji und Herculaneum brachten, und auch der Bus zum Flughafen fuhr direkt vor der Tür ab. Klingt super? War es aber nicht…