Monate: Juni 2015

Zwei Museumstipps für einen Tag in Lennep

Für einen Rundgang durch das historische Lennep ist Dauerregen natürlich genauso unerwünscht wie für einen Bummel durch jeden anderen Ort. Doch was tun, wenn es nass und ungemütlich ist? Jetzt ist man ja schließlich schon mal hier und der Tag will genutzt werden. Gut, dass es in Lennep und seiner Umgebung so einige Museen gibt, die der ideale Zeitvertreib bei Bergischem Schmuddelwetter sind. Zwei dieser Museen durfte ich während meines Tages in Lennep selbst besuchen: Das Deutsche Röntgen-Museum und das Tuchmuseum.

Warum Lennep nicht gleich Remscheid ist und andere Bergische Geschichten

Schon bald nach dem Überqueren der Müngstener Brücke halte ich am ersten Bahnhof in Remscheid. Es folgen zwei weitere und anschließend fahre ich eine ganze Weile durch die Natur, so dass ich schon glaube, den Bahnhof Lennep verpasst zu haben. Doch ein Blick auf meine Uhr verrät mir, dass wir den Remscheider Stadtteil erst in wenigen Minuten erreichen und so ist es dann auch. Schon merkwürdig, dass zwischen dem Stadtkern und dem Ortsteil Lennep so viel „Nichts“ liegt… Hierzu kann mir Claudia Holtschneider sicher etwas erzählen, die mich gemeinsam mit Franz Werner von Wismar und Sylke Lukas am Bahnhof in Empfang nimmt.

Kaffeeklatsch mit: 3 Bergischen an der Kaffeetafel

Was haben wir für ein Glück: Den ganzen Vormittag sind wir bei bedecktem Himmel durch Lennep spaziert und erst jetzt während unseres Café-Besuchs fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Meine drei Begleiter stimmen mir mit einem Blick nach draußen auf den Marktplatz nickend zu. Dann wenden wir uns alle wieder der Bergischen Kaffeetafel zu, die vor uns aufgebaut wurde. Ich habe zwar einen riesigen Hunger, doch beim Anblick der vielen süßen und herzhaften Köstlichkeiten bezweifel ich, dass wir das alles aufessen werden. Nachdem ich hier und da probiert habe, wird es Zeit für eine Pause, die ich für meinen heutigen Kaffeeklatsch mit Claudia Holtschneider, Franz Werner von Wismar und Sylke Lukas nutze.

Romantischer geht es kaum: Ein zweisamer Sonnenuntergang auf Capri

Als ich während unseres Capriaufenthalts Fotos poste, wird mir die Frage gestellt, wo denn da die rote Sonne sei. Ich muss schmunzeln, denn bereits vor der Reise bin ich immer wieder mit dem Lied der Capri-Fischer konfrontiert worden. Als wir eines Abends die Treppe von Capri-Stadt zum Marina Grande hinabhüpfen, können wir zumindest einen Teil des Sonnenuntergangs bewundern. Und das, was wir sehen, lässt eine rote Sonne erahnen. Also schnappen wir uns den Inselplan und suchen für den nächsten Abend einen Ort aus, an dem wir einen guten Blick auf den Sonnenuntergang vermuten.

Und plötzlich bringt mich Capri zum (Nachdenken über das) Wandern

Unser Ausflug nach Anacapri – Ober-Capri – beginnt mit dem Einreihen in die Schlange an der Bushaltestelle. Da eine Fahrt von Marina Grande nach Anacapri ohne Umstieg allerdings nur halbstündlich möglich ist, beschließen wir, mit der Funicolare nach Capri-Stadt zu fahren und dort in einen der Busse zu steigen. Oben angekommen müssen wir uns zwar wieder in eine Schlange einreihen und das Umsteigen führt dazu, dass wir zwei Tickets pro Person kaufen müssen, aber zwischen den beiden Orten fahren die Busse viel häufiger und es dauert nicht lang, bis wir dicht gedrängt in einem der kleinen, orangenen Busse stehen.