Monate: April 2015

„Bukken!“ – Beim Grottenbiken in Valkenburg kann es schon mal beengend werden

„Het volgende station is Valkenburg“, tönt es aus den Lautsprechern des Stoptrein. Ein Blick in den Himmel verrät mir, dass ich gleich bestimmt meinen Schirm aufspannen muss. Also hole ich ihn zusammen mit meiner Wegbeschreibung aus dem Rucksack. Einmal links, zweimal rechts und wieder links. Danach geht es nur noch geradeaus. Ich habe mehr als genug Zeit und kann in Ruhe an den Restaurants vorbei spazieren, die zu Beginn noch meinen Weg flankieren. Kurz darauf tauchen zu meiner Rechten Wohnhäuser auf, während sich links von mir Radfahrer die Straße hinauf quälen. Ich passiere die Fluweelengrotte, die ich bereits 2013 besucht habe und komme auch an einem Bergwerksmuseum vorbei: Steenkolenmijn – De allerlaatste in Nederland! Plötzlich endet der geteerte Fußgängerweg und geht in einen Kiesweg über. Ich werfe einen Blick auf meine Karte. Scheinbar bin ich noch auf dem richtigen Weg. Als ich die Hügelkuppe erreiche, kann ich zwei Fahnen vor einem kleinen Häuschen erkennen. Mich trennen nur noch wenige Meter vom Eingang zu meinem heutigen Abenteuer: Grottenbiken in Valkenburg.

Frühling

Das ist die Drossel, die da schlägt, Der Frühling, der mein Herz bewegt; Ich fühle, wie sich hold bezeigen, Die Geister aus der Erde steigen.   Das Leben fließet wie ein Traum – Mir ist wie Blume, Blatt und Baum. Theodor Fontane

{Jessi entdeckt} – Die Kirschblüte in Bonn, zumindest ein bisschen

Falls ihr an einem der nächsten Wochenenden noch nichts geplant habt, solltet ihr nach Bonn fahren. Denn dort blühen derzeit die ersten Kirschbäume und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die Altstadt in voller Blütenpracht erstrahlt. Genauso schnell ist es dann meist auch wieder vorbei… Mein kleines Bloggertreffen mit Meike und Michèle hat leider ein wenig zu früh stattgefunden, aber ein paar Bäume haben sich uns dann doch schon in weiß, rosé und sattem pink präsentiert. Kommt mit und entdeckt mit mir Bonns blühende Altstadt.

Vier mal viel Heimatliebe – Wie ihr Goslar von oben und von unten entdecken könnt

Als ich von Janetts toller Heimatliebe-Aktion erfuhr, war für mich sofort klar: Da mache ich mit! Fast genauso schnell stand fest, dass ich nicht über Aachen schreiben würde. Das liegt ganz und gar nicht an einer fehlenden Heimatliebe. Im Gegenteil! Dass Aachen zu meiner Heimat geworden ist, wird auch hier auf meinem Blog schnell klar. Viel zu kurz kommt hingegen meine alte Heimat, in der ich aufgewachsen bin und 20 Jahre gewohnt habe. Deshalb nehme ich euch mit nach Niedersachsen, an den Nordrand des Harzes, nach Goslar. Statt euch die hübschen Sehenswürdigkeiten aufzulisten, die ihr am besten bei einem Stadtbummel besichtigt, zeige ich euch, wie ihr die Stadt von oben und „von unten“ genießen könnt.

Die DASA Arbeitsweltausstellung in Dortmund: Ein großer Indoorspielplatz mit Bildungsauftrag

„Was?“ fassungslos starre ich auf den Bildschirm vor mir. Fast kann ich ihn kichern hören. Schließlich behauptet er gerade, ich sei 52 Jahre alt. Während sich mein Freund im Hintergrund vor Lachen kringelt, verfluche ich den Computer, der mich aufgrund meiner Leistungen bei einem Gedächtnis- und einem Schnelligkeitstest um viele, viele Jahre altern ließ. Doch ich werde mir nicht gleich von der ersten Station in der DASA Arbeitsweltausstellung meinen Museumsbesuch in Dortmund vermiesen lassen. Eine der nächsten Stationen schafft es auch sogleich, mich zu besänftigen. Das Ergebnis des Krafttests: 19 Jahre.