Monate: Januar 2015

Auf den Spuren des Wassers im Aquarius Wassermuseum Mülheim

Schon beim Einfahren der S-Bahn in den Bahnhof Mülheim-Styrum kann ich ganz kurz einen Blick auf mein heutiges Ausflugsziel werfen. Kein Wunder, denn der ausgediente Wasserturm ist rund 50 Meter hoch. Auf den Straßen des Mülheimer Stadtteils ist es unglaublich ruhig. Nur ganz selten höre ich ein Auto oder begegne einem Menschen. Über Nacht hat es in NRW kräftig geschneit und auch jetzt tanzen die Flocken noch durch die kühle Winterluft. Da bisher kaum jemand seinem Winterdienst nachgekommen ist, stapfe ich gut gelaunt durch den frischen Schnee und lausche den typischen Geräuschen, die meine Winterstiefel dabei verursachen. Ich werfe kurz einen Blick auf den Zettel, auf dem ich mir den Weg vom Bahnhof zum Wasserturm notiert habe. Links, rechts, links und dann geradeaus bis zum Schlosspark.

{Jessi lernt NL} – Das Jahr beginnt mit einer neuen Herausforderung

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie Jana und ich uns etwas irritiert ansahen, als auf die niederländische Einführung im Foyer der Utrechter Unterwelten keine englische Wiederholung folgte. Während die anderen Gäste die Treppe hinab stiegen, sprachen wir die beiden Guides auf unser kleines Sprachproblem an. Es folgten eine herzliche Entschuldigung, die Versicherung, dass sie auch alles auf Englisch erklären würden und die Information der anderen Gäste darüber, dass „englischsprachige Deutsche“ anwesend seien. Trotzdem lauschte ich den niederländischen Ausführungen aufmerksam und verstand sogar das Meiste. Kein Wunder, denn erstens hat das Niederländische so einige Ähnlichkeiten mit dem Deutschen und zweitens ist es in Aachen keine Seltenheit, dass niederländische Wortfetzen in mein Ohr wandern. Doch spätestens an diesem Nachmittag festigte sich in mir der Entschluss, endlich die Sprache unserer Nachbarn zu erlernen.

Ein Motto für das neue Fernweh-und-so-Jahr

Das neue Jahr hat es in sich, zumindest beruflich. In dieser Woche ist kein Tag ohne Überstunden vergangen und die außerplanmäßigen Aufgaben geben sich die Klinke in die Hand. Ein Glück, dass das Wochenende naht. Den beruflichen Stress kann ich nur schwer vermeiden und ich weiß, dass es auch wieder entspannter werden wird. Für meinen privaten Stress bin ich allerdings selbst verantwortlich und da mir im letzten Jahr hin und wieder alles zu viel zu werden schien, habe ich beschlossen, dass 2015 ein paar kleine Veränderungen her müssen. Mein Privatleben, vor allem aber mein Bloggerleben hat ein Jahresmotto bekommen.

Winterliche Erinnerungen an Prag

Während ich im Arbeitszimmer vor dem Rechner sitze, wird der Regen unaufhörlich gegen das Fenster gepeitscht. Heftig schüttelt der Sturm die Bäume vor dem Haus und zerrt an den Regenschirmen der Passanten, die sich vor die Tür getraut haben. Ich lausche dem Prasseln des Regens und dem Rauschen der Heizung. Ein Blick auf das Thermometer verrät mir, dass draußen Temperaturen im zweistelligen Bereich herrschen. Und das im Januar. Was für ein merkwürdiges Wetter… Da träume ich mich doch lieber zurück nach Prag, wo ich zumindest für eine kurze Weile dem Winter begegnet bin. Und euch nehme ich mit.

Jahresstart in Prag – Der erste Januar mal anders

Hätten wir Silvester in Aachen verbracht, wäre Neujahr wohl wieder sehr unspektakulär verlaufen. Wir hätten ausgeschlafen und uns nach einem ausgiebigen Frühstück aufs Sofa verzogen, wo wir den restlichen Tag in Jogginghose mit Fernsehen und Lesen verbracht hätten. Irgendwann hätten wir wahrscheinlich Sushi oder Curry bestellt. Doch schon zum Jahreswechsel 2013/2014 kam in mir der Wunsch auf, Silvester in einer europäischen Großstadt zu verbringen; möglichst bei Schnee und klirrender Kälte. Es dauerte nicht lang und das Ziel stand fest: Es sollte nach Prag gehen. Und da verlief unser Neujahrstag ganz anders als in Aachen.