Monate: Juni 2014

Darf ich bitten? – Der Tanz der Schmetterlinge in Schloss Sayn

Schon während unseres Besuchs in Wien hatte mir meine Reisebegleiterin versichert, dass es in Sayn einen Schmetterlingsgarten gäbe, der den in der österreichischen Hauptstadt in den Schatten stellen würde. Ihre Schwärmereien haben mich neugierig gemacht. Heute werde ich mich selbst davon überzeugen, wie groß der Schatten wohl ist, von dem das Wiener Schmetterlingshaus verschluckt wird. Es ist noch früher Vormittag und der Parkplatz am Schloss Sayn entsprechend leer. Auch in der Halle selbst halten sich nur wenige Zweibeiner auf. Dafür begegnen wir sofort einer ganzen Schar Schmetterlinge. Ein kleineres Exemplar der bunten Falter gesellt sich sogar eine ganze Weile zu uns.

Eine Führung mit Hindernissen oder Die Haupthalle des Flughafen Tempelhof ist leider gesperrt!

Während wir im asiatischen Imbiss um die Ecke auf unser Essen to go warten, blättere ich gelangweilt in einer Boulevard-Zeitschrift. Zwischen all dem Klatsch und Tratsch aus der Welt von Prominenz und Adel erregt plötzlich ein Foto meine Aufmerksamkeit. Das Gebäude kenne ich doch! Ist das nicht… Grinsend drehe ich die Zeitschrift meinem Freund entgegen. „Guck mal, kommt dir das bekannt vor? Ich denke, wir müssen nicht mehr schweigen!“ Wir sind nämlich mit einem Geheimnis aus Berlin wieder gekommen. Da die Story nun aber auch in der Presse nachzulesen ist, dürften die Besucher des Flughafen Tempelhof wohl ab sofort von ihrer Schweigepflicht entbunden sein.

Sonne, kühle Getränke und Weitblick – Der perfekte Ort in Berlin!?

Ein bisschen merkwürdig komme ich mir ja schon vor, einfach so schnurstraks ins Park Inn am Alex zu marschieren – ohne dort Gast zu sein. Im Inneren ist es schön kühl und der Großstadtlärm des Alex‘ wird von einer angenehm entspannten Atmosphäre abgelöst. Vor der Rezeption warten gutgekleidete Paare, die nicht so abgekämpft aussehen wie wir. Wahrscheinlich haben sie nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne und auf Berlins Straßen verbracht… Ein paar Schritte weiter finden wir dann schließlich das, wonach wir suchen: Den Aufzug, der uns in den 39. Stock bringt.

Hach Gent, du hast mich verzaubert!

Mit einem Eiskaffee in der Hand und der Sonnenbrille auf der Nase sitze ich im Zentrum der flandrischen Stadt Gent und lasse die Beine von der Mauer baumeln. Vor mir gleiten Boote voller Touristen über die Leie. Die Besucher lauschen gespannt dem jeweiligen Captain und zücken ihre Kameras. Es geht um die alten Zunfthäuser, die hinter mir noch immer stolz das Ufer säumen und von der wohlhabenden  Vergangenheit Gents erzählen. Mein Blick ist auf das gegenüber liegende Ufer gerichtet, wo ein ganzes Orchester für die musikalische Untermalung der traumhaften Szenerie sorgt. Hier lässt es sich aushalten!

Fernweh und so geht in die Luft – Ein Rundflug über Texel

Gut gelaunt hüpfe ich die Treppenstufen im Hotel Texel hinunter und schlendere zum Frühstücksbuffet. Heute ist es endlich soweit; gleich nach dem Frühstück werden wir zum Flugplatz der Insel fahren und uns Texel aus der Vogelperspektive ansehen. Schon als ich das Programm der Reise das erste Mal in den Händen hielt, habe ich mich ganz besonders auf diesen Moment gefreut. Die Sonne scheint, kein Regen in Sicht. Unserem Rundflug steht also nichts im Wege.