Monate: Januar 2014

Wie aus 12 Kilogramm 80 Meter werden – Schauproduktion im Bonscheladen Hamburg

„Das ist er bestimmt!“ freue ich mich, als ich die pink-weiß-gestreifte Markise entdecke. Mein Ziel ist der Bonscheladen in Hamburg Ottensen. Das Schaufenster sieht schon mal vielversprechend aus. In einfachen Holzregalen stehen bunt gefüllte Gläser in Reih und Glied. Es ist zwanzig nach zwei und der kleine Laden ist bereits brechend voll. Kinder drücken sich die Nasen an der Scheibe platt, die den Verkaufsraum vom Produktionstisch trennt. Eine Verkäuferin begrüßt mich mit einem warmen Lächeln. Warm ist es auch im Laden selbst. Ich bin gespannt, denn in wenigen Minuten beginnt die samstägliche Schauproduktion.

Von der Alster zur Elbe – Mit dem Gefühl von Freiheit durch Hamburg spazieren

Während ich an meiner Tasse Tee nippe und die grandiose Aussicht auf die Außenalster genieße, muss ich an Lotto King Karl denken, wie er das mir zu Füßen liegende Gewässer besingt: „Bier und Brause fließt durch meine Stadt…“ Ein kühles Alster werden sich später sicher auch die sportlichen Hamburger gönnen, die an diesem frühen Samstagvormittag schon aktiv sind. Immer wieder lassen Gruppen ihre Ruderboote zu Wasser. Ich schaue ihnen nach, bis sie nur noch als kleiner Punkt zu erkennen sind, und bemerke, dass Rudern durchaus eine Herausforderung ist – Teamarbeit auf der ganzen Linie. Meine Herausforderung besteht an diesem Morgen darin, zu entscheiden, welche der vielen Leckereien den Weg auf meinen Teller finden sollen. Ein Franzbrötchen auf jeden Fall, soviel steht fest. Schließlich bin ich in Hamburg und möchte soviel wie möglich von dieser tollen Stadt in mich aufsaugen.

Reisen, rumkommen, relaxen – Fernweh und so goes Entschleunigung

„Mir ist langweilig!“ Diesen Satz gebe ich schon mal von mir. Ich brauche ständig etwas zu tun. Wann das angefangen hat, weiß ich nicht mehr. Aber es ist schon lange so. Vielleicht auch schon immer!? Meine Tage sind voll von Terminen und Aktivitäten. Ohne meinen Kalender wäre ich aufgeschmissen. Und wenn eine Lücke entsteht, dann suche ich mir eine neue Aufgabe, weil ich einfach gerne viel um die Ohren habe. Doch hin und wieder wird auch mir der Mix aus Vollzeitjob, Fernstudium, Bloggerei und allem, was unbedingt erledigt werden muss, ein wenig zu viel. Ruhepausen gönne ich mir viel zu selten. Das soll jetzt anders werden!

Die Fluweelengrotte – Eine unterirdische Galerie in Süd-Limburg

Bis auf einen kleinen leuchtenden Punkt irgendwo dort hinten sehe ich nichts. Um mich herum ist es stockdunkel. Neben mir weint ein kleines Kind, ansonsten ist es still. Hin und wieder wird die Dunkelheit kurzzeitig von Handydisplays oder Taschenlampen durchbrochen. Dabei hatte der Guide uns darum gebeten, jede Lichtquelle auszuschalten, bevor er sich mit samt seiner Laterne von uns entfernt hat. Zwar habe ich kein Wort verstanden, denn die Führung in den Fluweelengrotten in Valkenburg findet auf Niederländisch statt, doch ich konnte mich Dank des deutschsprachigen Infoblattes vorbereiten.

{Jessi entdeckt} – Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel

Ich komme zwar vom Harz und habe schon auf Schlittschuhen gestanden als ich gerade laufen konnte – damals eher wackelig und gut behütet zwischen Mama und Papa – doch ich habe bisher nie das Vergnügen gehabt, einmal unter freiem Himmel über das Eis zu gleiten. Das lag zum einen an nicht vorhandenen eigenen Schlittschuhen, vielmehr jedoch war immer die Panik vor dem Einbrechen auf dem Eis, die sich hartnäckig in meiner Familie hält, ausschlaggebend. Letztes trifft auch heute noch auf mich zu, eigene Schlittschuhe habe ich allerdings mittlerweile. Die Zeche Zollverein hat sich auf diejenigen eingestellt, die sowohl die Sicherheit einer künstlichen Eisfläche als auch das Vergnügen unter freiem Himmel schätzen: Die Eisbahn der Kokerei Zollverein in Essen.