Monate: September 2011

Stadionluft

Gestern hatten wir das Glück, die Dauerkarten eines Kumpels und seines Vaters, die sich beide zurzeit im Urlaub befinden, zu nutzen. Also ging es für uns abends nach Leverkusen in die BayArena. Der Regionalexpress brachte uns nach Leverkusen Mitte und dann ging es etwa 15 Minuten zu Fuß bis zum Stadion. War auch gar nicht schwer: Einfach den Massen hinterher. Obwohl, Massen waren es nicht wirklich; in das Stadion passen „nur“ um die 30.000 Fans.  Im Gegensatz zu anderen Stadien war auch die Abwicklung am Eingang sehr angenehm. Die Karten werden einfach gegen einen Kartenleser gehalten und schon öffnen sich die Türen. Ein kurzer Blick in meine Handtasche und dann ab ins Getümmel. Die Dauerkarten dienen auf dem Stadiongelände auch als Zahlungsmittel und so luden wir sie erst einmal auf, um uns ein Bier zu gönnen. Bei Champions League Spielen handelt es sich übrigens um alkoholfreies Bier. Da fällt mir ein, ich habe noch gar nicht erwähnt, gegen wen Leverkusen spielte… Der Gast hieß KRC Genk. Genk ist eine kleine Stadt in der belgischen Provinz …

Tag der Luft- und Raumfahrt

Am Sonntag machten wir uns mit meiner Schwester und ihrem Freund auf nach Köln, genauer zum DLR-Gelände. Dort war Tag der offenen Tür. Vom Deutz-Parkplatz ging es kostenlos mit dem Shuttlebus zum Veranstaltungsort. Auf dem Gelände können an diesem Tag, der regelmäßig stattfindet, annähernd alle Gebäude und viele Forschungsarbeiten besichtigt werden. Für alle Forschungsbegeisterten gibt es auch ein Bühnenprogramm ebenso wie für Kinder. Doch wirklicher Publikumsmagnet ist die Flugzeugausstellung, auf der Helikopter und Flugzeuge von außen und teilweise von innen besichtigt werden können. Highlight war diesmal die Besichtigung des A380. Dementsprechend lang war auch die Schlange. Mein Freund und ich entschieden uns, stattdessen den Zero G zu besichtigen, was sich als totale Fehlentscheidung herausstellte. Zwar kamen wir recht schnell voran und somit ins Flugzeug, doch dort gab es nicht wirklich etwas zu sehen… Trotz einiger weniger Regenschauer war es aber ein schöner Tag mit viel frischer Luft und Bewegung.  

September Special

Dieses Wochenende hatten wir Besuch von meiner Schwester und ihrem Freund. Am Samstag trafen wir uns mit einem befreundeten Pärchen in der Essbar und nutzten unsere Gutscheinhefte, um jeweils nur ein Gericht zahlen zu müssen. Zum Nachtisch holten wir uns fritiertes Snickers bzw. Mars und machten uns anschließend auf zum Marktplatz, zum Hof und zum Katschhof. Denn dort warteten Bühnen, Bier- und Fressbuden. Es war September Special. Samstag gab es auf allen Bühnen Jazzmusik, was uns leider nicht wirklich überzeugte und so zogen wir weiter ins Hildegart. :-) Das September Special dauert jedes Jahr vier Tage und auf vier Bühnen geben Bands und weitere Künstler ihr Liveprogramm zum Besten. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Besonders schön finde ich den Katschhof im Dunkeln, denn dann kommen die bunten Lichter des Riesenrades am besten zur Geltung und die historische Kulisse ist beeindruckend.

Robin Hood lässt grüßen

Am Freitag hatte ich die Chance, mich im Zuge unserer Teamfahrt im Bogenschießen auszuprobieren. Wir sind hierfür in den Hochseilgarten Düsseldorf gefahren. Nach einer kurzen Einführung schossen wir in kleinen Teams auf drei Scheiben. Für mich war es gar nicht so einfach, die Sehne möglichst weit zu spannen, doch ein paar Mal habe ich tatsächlich getroffen. Es hat Spaß gemacht und wenn ich mehr Übung hätte, würde es bestimmt auch besser klappen! Bogenschießen ist auf jeden Fall auch was für Sportmuffel. Eine ruhige Hand und ein paar Armmuskeln sind hilfreich. Dringend empfehlen möchte ich auch einen speziellen Lederhandschuh, der euch beim Kurs zur Verfügung gestellt wird. Aber das werdet ihr nach ein paar Versuchen selbst merken. ;-) Eine Gruppe mit maximal 12 Teilnehmern zahlt für 2,5 Stunden 230,-.

Shake it!

Donnerstag und Freitag war ich mit unserem Institut auf Teamfahrt. Wir haben in Düsseldorf nicht nur gearbeitet sondern auch ein bisschen Spaß gehabt und zwar in der Cocktailbar Ellington. Dort haben wir am Donnerstagabend einen Cocktailkurs mitgemacht. Gespannt nahmen wir in Zweiergruppen an der Bar Platz. Vor jeder Gruppe befanden sich ein Bostonshaker, ein Löffel, eine Zitruspresse, ein Messer, ein Stößel, ein Messbecher und ein Glas. Als erstes mixten wir einen Mai Tai und im Anschluss einen Caipirinha. Für uns alle unbekannt war, dass die Limetten nicht geviertelt und mit samt der Schale verwendet, sondern ausgepresst werden. Außerdem verwendeten wir für den Caipirinha kein Crushed Ice sondern Eiswürfel. So schmeckt er viel intensiver. Anschließend mixten wir White Russian, Tequila Sunrise, Gin Fizz und Dry Martini. Zum Schluss durfte sich jedes Paar noch einen Wunschcocktail mixen. Meine Kollegin und ich mussten nicht lange nachdenken und entschieden uns sofort für einen Cosmopolitan. Für mich war das Highlight aber der Hauscocktail, den uns unser Barkeeper im Anschluss an den Kurs mixte. Das Rezept wurde nicht verraten, aber er …