Monate: Juli 2011

Welcome to Brighton!

Heute Früh um 7:45 ging es los: Ich zog meine beiden Koffer hinter mir unseren Berg in Burtscheid hoch, an meinem Rücken baumelte meine Laptoptasche und hinter mir hüpfte mein Freund an seinen Gehhilfen. Völlig aus der Puste kamen wir am Bahnhof an. Schon erstaunlich, wieviele Menschen sonntags um die Uhrzeit bereits mit dem Zug unterwegs sind. Mein ICE nach Brüssel war allerdings angenehm leer und es ging sogar pünktlich los. In Brüssel hatte ich dann drei Stunden Aufenthalt, die aber schnell vergingen. Eine Stunde habe ich auf den Checkin gewartet und dann war ich mit in-der-Schlange-stehen, Einchecken, Boardkarte erhalten, wieder in-der-Schlange-stehen, Ausweis-vorlegen, wieder in-der-Schlange-stehen, durch-die-Sicherheitskontrolle-gehen, noch mal Ausweis-vorlegen beschäftigt. Zwanzig Minuten vor Abfahrt war dann Boarding. Nein, ich bin nicht geflogen, ich bin lediglich Eurostar gefahren… Der war voller als der ICE, aber es gibt ja Sitzplatzreservierungen und Gepäckfächer. Sowohl Sitzplätze als auch Gepäckfächer waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Fahrt durch den Tunnel war dann relativ unspektakulär. Und als wir auf der Insel ankamen, ihr werdet es nicht glauben, strahlte die …

All my bags are packed, I’m ready to go…

So, morgen geht’s los nach GB! Ich hatte mir heute Mittag alle Sachen, die ich gerne mitnehmen möchte, einfach auf unser Sofa gelegt. Am schwierigsten war die Entscheidung bei den Schuhen… Ich habe mich dann letztendlich für insgesamt vier Paar entschieden. Das sah dann so aus: Mein Freund hat mir dann beim Packen der beiden Koffer geholfen. :-) Jetzt ist alles verstaut und wenn ich das vor meiner Heimreise auch so kompakt hinbekomme, habe ich noch Platz für neue, britische Klamotten und sonstige tolle Dinge!

Ich freu‘ mich sooooooooooo!

Als ich heute Abend nach Hause kam, lag da ein Umschlag meiner Sprachschule auf meinem Schreibtisch. Voller Spannung öffnete ich ihn und mein Grinsen wurde von Seite zu Seite breiter. Ab und zu musste ich vor Freude quietschen und meinem Freund Textpassagen laut vorlesen. Ich zitiere einfach mal: „Caroline, Simon, Theo (born ’02) and their friendly dog Charlie live in a beautiful Georgian house, a mere ten minutes walk from the school. The house is comfortable and well decorated. The students‘ rooms are located on the top floor of the house and have access to their own newly fitted bathroom. In their spare time the family enjoy swimming, tennis and walking their dog. Both Simon and Caroline have been hosting for many years and enjoy the company of international students. You will be made to feel very welcome in this home stay!“ Ja, das denke ich auch! :-) Morgen werde ich den vieren mal eine Mail schicken und mich vorstellen.

Very British

Stolz aber stumm blickt mir die Queen entgegen, ich blicke zurück. Vor mir liegt ein Bündel ungewohnter Scheine: Ich habe heute bei meiner Bank Euro in Pfund getauscht. In zwei Wochen werde ich den ersten Tag in Südengland, genauer in Brighton, ausklingen lassen. Plötzlich ist die Insel ganz nah, so schnell verging schon wieder die Zeit. Irgendwann letztes Jahr im Spätsommer hatte ich beschlossen, zumindest für ein paar Wochen ins Ausland zu gehen. Englischsprachig musste es sein, da ich zu den Schülerinnen gehört hatte, die sich in der siebten Klasse für die tote Sprache entschieden hatten. Also setzte ich mir zum Ziel, möglichst viel Englisch zu sprechen in den vier Wochen, die ich dort verbringen wollte. Eine studentische Mitarbeiterin des Dekanats kennt die Leiterin der Englischabteilung unseres Sprachenzentrums und führte uns zwei zusammen. Sie gab mir wertvolle Tipps und schaute über die Angebote, die ich bei verschiedenen Sprachschulen zusammensuchte. Ich entschied mich für einen 25 Stunden Kurs (pro Woche) bei Martin Peters Sprachtraining, Gastfamilie, EZ, HP. Zurzeit warte ich auf meine Unterlagen. Nach Brighton und …