Monate: Juni 2011

Enttäuschung: Cocktails im Louisiana Siegen

Letztes Wochenende haben wir Freunde in Siegen besucht. Am Freitagabend sind wir in die Innenstadt gefahren, um uns im Louisiana mit weiteren Freunden zu treffen. Ein Blick in die Karte verriet uns, dass es die Cocktailpreise in sich haben (vor allem, wenn man die Aachener Cocktailpreise kennt). Umso mehr freute es uns, dass ab 23:00 Happy Hour war. Bis dahin trank ich eine der hausgemachten Limonaden, die ich empfehlen kann. Sehr lecker! Das waren die Cocktails allerdings nicht. Der Erdbeerdaiquiri war nur zur Hälfte geeist, ansonsten flüssig. Die Flüssigkeit schmeckte, wie sie aussah: künstlich süß! Der Cocktail meines Freundes – mit Maracuja, Kokos, Sahne und weiteren Zutaten – schmeckte nur nach Maracuja. Dann doch lieber das Siegener Traditionsgetränk! ;-)

Gebrauchsanweisung für…

Als feststand, dass mein Freund vier Monate in Hamburg wohnen würde, suchte ich nach einem Stadtführer für ihn. Dabei bin ich dann auf die Gebrauchsanweisung für Hamburg von Stefan Beuse gestoßen. Der Text auf der Rückseite des 218 Seiten umfassenden Softcoverbuchs hat mich sofort neugierig gemacht: „Stadt am Wasser, Tor zur Welt – Entdecken Sie die schöne Kühle aus dem hohen Norden, geprägt von Wasser, Wind und Grün, HafenCity und Elbphilharmonie, Speicherstadt und Beachclubs, Kiez und Containerkränen. Stefan Beuse nimmt Sie mit zur Schanze, zum Fußball und zum heimlichen Herz von St. Pauli. Er verrät, weshalb es so schwer ist, den Aal in der berühmten Aalsuppe zu finden. Warum man sich „Strandperle“ nicht umhängen kann. Und was mit „Moin, moin!“ gemeint ist.“ Das Inhaltsverzeichnis verriet mir dann, dass das Buch insgesamt 24 Stationen umfasst, ließ die Inhalte aber nur erahnen (bspw.: Raute oder Totenopf?). Das Buch schien mir genau das Richtige für jemanden, der nicht als Tourist, sondern als Einwohner (wenn auch nur vorübergehend) nach HH fuhr. Da mein Freund dann auch wirklich begeistert von …

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Endlich Urlaub, einfach mal entspannen! Das hatte ich jedenfalls gedacht… Am Dienstag begann mein Feierabend und somit mein verlängertes Wochenende bereits um 16:00. Mit dem Bus fuhr ich zum Hauptbahnhof, um mich dort mit meinem Freund zu treffen. Wir wollten mit dem Bus zum Flughafen Maastricht-Aachen fahren und mit Germanwings nach Berlin fliegen. Der Bus hatte zehn Minuten Verspätung und wir hatten in Maastricht zehn Minuten Umsteigezeit… Auf der Fahrt vergrößerte sich die Verspätung dann durch Baustellen und den Feierabendverkehr. So verpassten wir ganz knapp den Bus zum Flughafen und mussten dann feststellen, dass der nächste erst eine Stunde später fahren würde. Da wir unser Gepäck nur bis eine dreiviertel Stunde vor Abflug aufgeben konnten, war das zu spät. Gott sei Dank gibt es Taxen! Wir waren dann mehr als pünktlich am Flughafen, von dem aus lediglich Germanwings nach Berlin und Ryanair in verschiedene Städte Südeuropas fliegen. Der Hauptverkehr gilt hier den Frachtfliegern. Entsprechend klein und unspektakulär ist der Flughafen. Aber in den Niederlanden existiert die Luftverkehrsabgabe, die man seit diesem Jahr in Deutschland zahlen …

Ich wünsche euch allen ein schönes, verlängertes Wochenende! Genießt den Sonnenschein, den wir hoffentlich alle haben werden, ganz gleich ob in Aachen, Berlin, Goslar, Wolfenbüttel, der Türkei, Frankfurt, Karlsruhe, Siegen…

Strahlender Sonnenschein und schwarze Finsternis

Am Sonntag haben wir das Geburtstagsgeschenk von zwei guten Freunden eingelöst: Ein Tag in Köln mit Besuch der Unsicht-Bar. Los ging es um 15:00 am Hauptbahnhof Aachen. Zu siebt bestiegen wir den RE 1 Richtung Hamm und spielten erst einmal Bäumchen-wechsel-dich: Es waren leider keine zwei Viererplätze mehr nebeneinander frei , weshalb wir uns erst irgendwie anders verteilten. Auf einem der wie für uns gemachten Plätze saß eine junge Frau und schon wurde sie von einem unserer charmanten Jungs gefragt, ob sie uns die Plätze überlassen würden. Sie willigte lächelnd ein und wollte noch nicht einmal einen Becher Sekt mit uns trinken. Pünktlich kamen wir nach einer Stunde Fahrt in Köln bei strahlendem Sonnenschein an. Bereits im Vorfeld waren wir uns alle einig, dass wir das Wetter nutzen und den Skybeach besuchen wollten. „Wir müssen in die Nähe des Neumarktes.“ „Okay, ich weiß wo das ist!“ sprachs und lief los. Alle anderen hinterher, einmal um den Dom herum, zum Rhein und wieder rein in die Stadt, bis zum Heumarkt! Den Umweg hätten wir uns sparen …